Schon seit Jahrtausenden haben Menschen überall auf der Welt großen Wert auf Schmuck gelegt, um sich noch attraktiver für andere Menschen zu machen. Besonders Frauen haben dabei schon immer großen Wert auf die unterschiedlichsten Schmuck Accessoires gelegt, aber auch Männer tragen Schmuck, zwar andere Arten aber es bleibt dennoch Schmuck. Auch Markenschmuck wird immer beliebter.
Die ersten Schmuckfunde sind so alt wie der moderne Mensch, sie stammen aus der Steinzeit. In dieser Zeit wurden besonders erfolgreiche Krieger mit Schmuck aus Knochen, Zähnen oder Steinen ausgestattet.
Mit der Entdeckung des Metalls und der Verarbeitung dieses Rohstoffes durch den Menschen wurden dann auch der Schmuck immer weiter modernisiert. Zu den bekannten Werkstoffen wie Stein, Leder, Knochen oder Perlen kamen nun auch Metalle, erst Bronze, dann auch Gold und Silber hinzu. Die Schmuckherstellung wurde durch den Einsatz von Metallen revolutioniert, plötzlich wurde es möglich, jede beliebige Form von Schmuck herzustellen und diesen außerdem sehr viel filigraner zu fertigen als es bis hierhin der Fall gewesen war.
Schmuck ist aber mehr als nur eine Zierde, es ist ein Ausdruck von Kultur. Jede Kultur auf der Erde hat ihre ganz eigene Art sich zu schmücken und jeder empfindet auch etwas anderes als “schön”. Der Begriff der “Schönheit” wird in erster Linie durch die Umgebung geprägt in der man aufwächst und so entwickelt man auch einen anderen Geschmack für Schmuck. Unterscheidet wird Schmuck oft in Herrenschmuck und Damenschmuck.
In Afrika gibt es beispielsweise einen Stamm bei dem gleich den Kindern Ringe als Schmuck um den Hals gelegt werden. Jedes Jahr wird ein Ring zugegeben bis im Erwachsenenalter die Wirbelsäule sich so auf diese Ringe einstellt hat dass es ohne sie unmöglich wäre den Kopf aufrecht zu halten. Wir Europäer finden diesen Anblick vielleicht etwas merkwürdig oder befremdlich, es ist und bleibt jedoch die Kultur dieses Volkes und somit steht es niemandem zu, ein Urteil über diesen Schmuck zu fällen.
